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Allgemeines Lexikon einiger Begriffe aus dem Bereich der Schönheit

Hinweis:

In diesem Schönheitslexikon finden Sie auch Informationen, die über das Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik hinaus gehen wie beispielsweise Texte zu zahn- oder augenmedizinischen Begriffen. Informationen zum Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik finden Sie hier.

Sie sollten diese Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Brustvergrößerung

Der Brustaufbau, auch Augmentations-Mammaplastik genannt, beinhaltet die Verwendung von Implantaten an jeder Brustseite zur Vergrößerung und Verschönerung der Brustform. Durch die Veränderung wird es Ihnen leichter möglich sein, die passende Garderobe zu finden und Sie fühlen sich attraktiver in jeder Situation.


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Faktoren


Wenn Sie eine oder mehrere Veränderungen aufweisen sind Sie ein guter Kandidat für den Brustaufbau
Sie haben das Gefühl, dass Ihre Brüste zu klein sind
in Ihrer Konfektionsgröße sind Kleider über der Brust zu weit
Sie tragen ungern enge Oberbekleidung
Schwangerschaften oder Gewichtsverlust haben zu einer Verkleinerung Ihrer Büste geführt
oder eine Ihrer Brüste ist kleiner als die andere

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Der Brustaufbau kann alle diese Probleme lösen und ist in jedem Alter nach abgeschlossener Wachstumsperiode möglich. Ein guter Patient für den Eingriff hat realistische Ziele vor Augen und ist stark emotional wie persönlich motiviert. Der Brustaufbau kann Ihre Brustgröße- und Form so verändern, dass Sie die figürliche Proportion erreichen, die Sie schon immer wollten.


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Vorgehensweise


Nach Prüfung der individuellen Faktoren (Asymmetrie der Brüste und des Brustkorbes) und nach Ihrer persönlichen Vorstellung entscheidet der Operateur gemeinsam mit Ihnen über die Art der Implantate, die Implantatgrößen, den Zugangsschnitt und die Platzierung der Implantate über oder unter den Brustmuskel. Es gibt derzeit Inlays, die mit Silikongel, Kochsalz oder Hydrogel gefüllt sind. Ferner gibt es doppelwandige Inlays mit Silikongel im Inneren und Kochsalz zwischen der äußeren und der inneren Hülle. Die mit Sojaöl gefüllten Inlays wurden Anfang 1999 wieder vom Markt genommen. Die Inlays sind aus einem reizlosen, gewebefreundlichen Material gefertigt, welches keine Entzündung, Überempfindlichkeitsreaktion oder Krebserkrankung verursacht. All diese Implantatarten sind in Deutschland zugelassen.

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Nachteile von Ölfüllung oder Füllung mit Lösung aus Salz oder Zucker sind, dass bei nicht ausreichender Füllung ein plätscherndes Geräusch bei Bewegung auftritt. Und bei normaler Füllung ist die Konsistenz fester im Vergleich zu gelgefüllten Implantaten.

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Klassisch wird der Hautschnitt in die untere Umschlagfalte der Brusthaut gelegt, der nötige Hohlraum für die Implantate von dort ausgehend geschaffen. Abhängig davon, ob man das Implantat direkt unterhalb des Drüsenkörpers oder etwas entfernt unter den großen Brustmuskel platziert, wird das Implantat durch die kleine, später unsichtbare Eintrittsstelle eingeschoben und der Schnitt danach verschlossen.

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Die neueren Zugangsschnitte sind der Brustwarzen-Rand oder die Mitte der Brustwarze selbst sowie eine Falte in der behaarten Achselhaut.


Die Brustdrüse und die Brustwarze mit den Milchausführungsgängen bleiben unversehrt, so dass die Stillfähigkeit nach einer Schwangerschaft voll erhalten bleibt. Die Stellung der Brustwarzen kann durch eine Vergrößerungskorrektur nicht geändert werden.

Ungleich große Brüste, die sehr häufig vorkommen, werden durch Implantieren verschieden großer Inlays größenmäßig ausgeglichen.


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Implantatlage - Vor- und Nachteile?


liegt das Implantat direkt unter der Haut


Vorteil:


Mit kleinem Gelkissen kann eine große Brust erzielt werden natürlich wirkende leichte Senkung der Brust wird erzielt diese Vergrößerung ist von allen genannten Zugängen aus möglich.

Im Falle einer verengenden Kapselfibrose ist es kaum sichtbar.


Nachteil:


Im Falle einer verengenden Kapselfibrose ist es schneller sichtbar.


liegt das Implantat hinter einem Muskel


Das Implantat füllt die Brust mehr im oberen Anteil.

liegt das Implantat hinter einem Muskel/Bindegewebe-Komplex


Es werden verhältnismäßig große Implantate benötigt hier für ist der optimaler Eingang die Achsel oder durch die Brustwarze könnte unangenehm sein bei sehr sportlichen Patientinnen.

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Die Operation


Die Dauer der Operation beträgt ca. 1–1,5 Stunden. Der Blutverlust ist gering, trotzdem können Blutergüsse in Form von blauen Flecken unter der Haut sichtbar werden. Ihre Ausdehnung hängt ab von der Blutungsneigung der Patientin. Eine seitenverschiedene Ausprägung der Blutergüsse bedeutet keine Komplikation. Eine geringe Schwellung der Brüste klingt nach kurzer Zeit ab.


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Nachoperative Schmerzen


Die Spontanschmerzen sind gering, jedoch werden sie je nach Empfindlichkeit der Patientinnen verschieden empfunden. Meist werden sie als Spannungs- und Völlegefühl beschrieben oder wie das Einschießen der Milch nach der Entbindung. Schmerztabletten reichen zu ihrer Unterdrückung aus, sofern überhaupt notwendig. Im Allgemeinen verspüren die Patientinnen in den ersten Tagen einen leichten Schmerz bei Bewegung der Arme.


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Nachbehandlung und Dauer des Klinikaufenthaltes


Nach Beendigung des operativen Eingriffs wird für ca. 1 Woche ein Spezial-BH angelegt, um das Implantat am richtigen Platz zu halten. Ein Klinikaufenthalt von ein bis drei Tagen ist ratsam. Diesen Zeitraum gibt die menschliche Natur vor. Eventuell nachsickerndes Blut und Gewebsflüssigkeit werden durch ein Redonsystem abgeleitet. Das Verbleiben des Blutes im Körper würde den Heilungsprozess verzögern. Die Bindegewebsfasern, die bei dem Eingriff durchtrennt werden mussten, um einen Raum für das Implantat zu schaffen, wachsen wieder neu, verbinden die Brustdrüse wieder mit der Verschiebeschicht des Brustmuskels, umhüllen das Kissen und umschließen es als so genannte Kapsel. Bei jeder Patientin tritt dieser Vorgang ein. Die Konsistenz des Kissens selbst bleibt immer unverändert.


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Mögliche Komplikationen


Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen. Eine Brustvergrößerungsoperation ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere medizinische Eingriff behaftet. Jedes Team bemüht sich jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Deshalb sind gründliche Untersuchungen der Patientinnen erforderlich.

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Den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Risiken operativer Eingriffe wie Thrombosen (Gefäßverschluss durch Gerinnsel) und Embolien (Verschleppung von Gerinnsel) sind dank der Fortschritte der Medizin aber sehr gering geworden. Wir können auch mehr als früher dagegen tun. Frühes Aufstehen mit Hilfe der Schwester, möglichst am Abend des Operationstages, unbedingt aber am nächsten Morgen, wird gefordert. Trotz gewissenhafter Blutstillung während der Operation kann sich auch nach Abschluss derselben immer noch ein Gefäß öffnen und es kann sich dadurch ein Bluterguss (Hämatom) verschieden großer Ausdehnung bilden. Er ist an einer gewissen bläulichen oder rötlichen Verfärbung der Haut zu erkennen. Meistens kann er der natürlichen Resorption (Aufsaugen durch den Körper) überlassen werden. Diese Blutergüsse stellen keine Komplikation dar, sie können nur bei verschiedenen Menschen infolge verschieden starker Blutungsneigung unterschiedlich ausgeprägt sein.

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Wundinfektionen, die zu Eiterungen und Gewebsverlust führen können, sind dank gewebeschonender, keimfreier Operationstechnik und sehr wirksamer Antibiotika sehr selten geworden.


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Kann das Implantat Krebs hervorrufen?


Eine Brustvergrößerung durch Implantate kann eine Krebserkrankung weder verursachen noch verhindern. Die Angst vor Krebs, der durch eine Vergrößerungsoperation hervorgerufen werden könnte, ist unberechtigt. Seit vielen Jahren durchgeführte Korrekturen an hunderttausenden von Patientinnen in der Welt bestätigt dies. Man hat sogar nachgewiesen, dass es bei Implantatträgerinnen im Laufe des Lebens prozentual (ca. 40%) seltener zum Auftreten von Brustkrebs kommt als im Vergleich zu nicht operierten Frauen.


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Muss eine Patientin nach einer Brustvergrößerung mit Schwierigkeiten an den Brüsten rechnen?


Obwohl bereits hunderttausende von Frauen operative Brustvergrößerungen ohne negative Reaktion an sich vornehmen ließen, kann man nicht sagen, dass jeder chirurgische Eingriff zu jeder Zeit erfolgreich sein muss. Verschiedene Personen können auf Operationen oder Implantate (Einpflanzungen) unterschiedlich reagieren. In der medizinischen Literatur sind gelegentlich Berichte über Beschwerden wegen besonderer Härte der Brüste und/oder andere Unannehmlichkeiten anzutreffen.

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Da es bei einigen Patientinnen zu einem verstärkten Bindegewebswachstum und zum Schrumpfen dieses, das Implantat umgebenden Bindegewebes kommen kann, spricht man von einer so genannten Kapselfibrose. In solch einem Fall fühlt sich die Brust härter an und könnte ihre Form minimal verändern. Voraussagen lassen sich dieses Erscheinen nicht, und es kann auch nicht mit Sicherheit verhindert werden. Fühlt sich die Patientin dadurch beeinträchtigt, so kann der Arzt diese Verhärtung wieder beseitigen.

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Die Entstehung einer Kapselfibrose stellt keine Komplikation der Operation im eigentlichen Sinne dar, sondern ist bedingt durch eine besondere Reaktionsbereitschaft (wahrscheinlich bedingt durch eine Entzündung) des Organismus der betreffenden Patientin).

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Ein Zerreißen der Hülle des Implantates passiert nur in extremen Situationen, z.B. bei schweren Unfällen durch Aufprall oder sehr starkem Druck. Nach solch einem Unglücksfall sollte der gelantinöse Inhalt des Kissens innerhalb eines Zeitraumes von wenigen Wochen vom Arzt operativ entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt werden. Da der Inhalt von silikongelgefüllten Inlays nicht flüssig ist, kann er sich nicht im Körper verteilen. Nähere Information bei Silikon.


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Empfehlungen für das Verhalten nach der Brustvergrößerungskorrektur


Strikter Alkoholverzicht, auch auf Bier und Sekt für ca. 3 Wochen nach der Korrektur. Solange die Achselwunde noch frisch ist (ca. 14 Tage), empfehlen wir, die Achselhöhle mit einer vom Arzt verordneten Desinfektionslösung zu reinigen. Das lange Tragen eines sehr festen Verbandes und BHs ist nachher nicht erforderlich. Nach wenigen Tagen sind die Patientinnen in der Regel wieder arbeitsfähig, wenn die Arbeit körperlich nicht zu schwer ist. Die Benutzung der Sauna und eines Solariums ist erst nach ca. 8 Wochen zu empfehlen. Spazieren gehen dürfen die Patientinnen gleich nach der Entlassung.

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Alle Sportarten, besonders diejenigen, die mit kräftigen Armbewegungen verbunden sind, wie Tennis, Kraftsport, Rudern, Turnen, Judo, Karate, Ballspiele usw., sollten in den ersten ca. 8 Wochen nach dem Eingriff nicht betrieben werden. Später sind selbstverständlich alle Sportarten wieder erlaubt. Die üblichen Voruntersuchungen sollten von jeder Frau in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Werden Sie mit Ihrer Brustform auf Grund von natürlichen Alterungsprozessen unzufrieden, kann eine Bruststraffung die jugendlichen Konturen wieder herstellen.

 

Rosenparkklinik GmbH, Heidelberger Landstraße 18/20, 64297 Darmstadt