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Allgemeines Lexikon einiger Begriffe aus dem Bereich der Schönheit

Hinweis:

In diesem Schönheitslexikon finden Sie auch Informationen, die über das Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik hinaus gehen wie beispielsweise Texte zu zahn- oder augenmedizinischen Begriffen. Informationen zum Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik finden Sie hier.

Sie sollten diese Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Brustverkleinerung

Patientinnen mit zu großem Busen leiden meistens schon in der Jugend und sollten deshalb auch so früh operiert werden.


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Warum?


Ich beantworte dieses mit einer Gegenfrage. Warum soll erst eine psychische Veränderung durch Unsicherheit, soziale Kontaktarmut und Minderwertigkeitsgefühle, Rücken-, Nackenschmerzen, Schnürfurchen und Druckstellen vom BH und Ekzeme in den Hautfalten entstehen. Ebenso besteht eine Störung beim Sport, Freizeitverhalten sowie bei der Partnerwahl. Falls jede entfernte Brust mehr als 400 g wiegt (krankenkassenabhängiger Wert), wird es als ein notwendiger Eingriff von den Kassen gesehen und bezahlt. Alles andere ist kosmetisch.

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Schwangerschaften, hormonelle Wirkungen, Veranlagungen, weiche Haut, nachgiebiges Bindegewebe, Gewichtsabnahme, der ganz normale biologische Alterungsprozess und verschiedene andere Faktoren tragen dazu bei, dass die Brüste unansehnlicher werden.

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Sehr große Brüste treten vor allem in Lebensabschnitten der Frau auf, die durch eine hormonelle Umstellung geprägt sind, wie z.B. in der Pubertät und in der nachpubertären Zeit, nach der Schwangerschaft und im Klimakterium. Sie können sich aber auch je nach Veranlagung unabhängig davon entwickeln. Manchmal finden sich auch krankhafte Veränderungen im Brustdrüsengewebe.


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Kennzeichen und Beschwerden


Das wesentliche Merkmal der erschlafften, wie auch der zu großen Hängebrust ist die tiefsitzende Brustwarze und ihre große Entfernung vom oberen Brustansatz. Oft zeigt die überdehnte Haut eine feine Fältelung oder Dehnungsnarben (Stria). Voller Wehmut trauern die Frauen der schönen Form ihres Busens nach und wünschen sich dringend eine Verschönerungskorrektur, zumal die Anwendung von hormonhaltigen Salben, Cremes, wie auch Gymnastik, völlig wirkungslos bleiben müssen.

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Sport kräftigt nur die Muskulatur, beeinflusst aber niemals die hormongesteuerten Milchdrüsen selbst und den zu großen schlaffen Hautmantel der Brüste. Die Verbesserung der Form aller Arten von unschönen Brüsten bleibt allein der Kosmetischen Chirurgie vorbehalten und ist nur durch eine operative Korrektur zu erreichen.


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Erfolgsaussichten für eine Brusthebung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung 


Das Resultat kann als Dauerergebnis gewertet werden, da durch die Straffung der Hautüberschuss beseitigt und bei der Verkleinerung die Menge des Brustdrüsengewebes selbst verringert wird. Eine neuerliche Überdehnung der Haut wäre eventuell durch starkes Wachstum der Brustdrüsen infolge Schwangerschaften und bei sehr großen allgemeinen Gewichtsschwankungen möglich. Voraussetzung für ein wirklich gutes Gelingen ist natürlich die Qualifikation und Erfahrung des Operateurs. Er sollte ein Experte auf diesem Gebiet sein, eine gute Operationsmethode anwenden, über Geschick, Erfahrung, Akkuratesse und künstlerische Begabung verfügen und sich außerdem genügend Zeit für die Operation nehmen.


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Vorbereitung der Korrektur 


Zur Vorbereitung bedarf es einer vertrauensvollen persönlichen Aussprache mit dem Operateur, einer Untersuchung und einer medizinisch aufklärenden Beratung. Dabei werden alle Details und individuellen Besonderheiten, spezielle Fragen und Wünsche der Patientinnen, sowie die eventuellen Komplikationen und Risiken der Operation erörtert. Vor dem festgesetzten Operationstermin wird eine gründliche Untersuchung durch den Facharzt für Anästhesie (Narkose) vorgenommen, wobei aus der Armvene eine kleine Menge Blut für die routinemäßige Laboruntersuchung entnommen wird. Die laborchemische Untersuchung des Blutes soll über die Leber- und Nierenfunktion, über den Zustand des Herzens, des Kreislaufs, des Stoffwechsels, des Elektrolythaushaltes sowie über den Blutstatus Aufschluss geben. Außerdem wird noch ein EKG und ggf. eine Röntgenaufnahme der Lunge angefertigt. Von den Ergebnissen wird die Art der Narkose abhängig gemacht, die für die Patientin am schonensten ist.

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Die Voruntersuchungen werden in unserer Klinik ausgeführt. Für die Brustkorrektur ist eine schriftliche Einwilligung der Patientin erforderlich, wie sie bei jedem chirurgischen Eingriff verlangt wird. Für die Narkose müssen die Patientinnen ebenfalls schriftlich ihr Einverständnis erklären. Vor und nach der Korrektur findet eine fotografische Dokumentation statt. Die Bilder gehören wie alle anderen Unterlagen zur Patientenkartei und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Auf Wunsch werden der Patientin Abzüge der Fotos ausgehändigt. Sehr wichtig für die Erzielung eines guten Resultates sind die vorherige Festlegung der Schnittführung und das Anzeichnen der neuen Lage der Brustwarzen. An der stehenden Patientin werden an der Brusthaut nach genauen Abmessungen die späteren Hautschnitte nach Art einer Schablone vorgezeichnet. Auf diese Weise sind richtige und symmetrische nachoperative Proportionen zu erwarten.


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Die Schmerzbetäubung


Fast immer wird dazu raten, eine Brustkorrektur in einer Allgemeinnarkose ausführen zu lassen. Sie schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus.

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Das Operationsverfahren


Die Operationstechniken zur Hebung erschlaffter und zur Verkleinerung zu großer Brüste haben sich im Laufe der stürmischen Entwicklung der Kosmetischen (ästhetisch-plastischen) Chirurgie mehrfach geändert und wurden immer mehr perfektioniert. Die Techniken sind auch heute noch von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Es gibt keine Methode, bei der keine Narben entstehen. Die Schnitte verlaufen kreisrund am Rande des Brustwarzenhofes, vom untersten Punkt aus senkrecht nach unten und dann horizontal in der unteren Brustfalte (T-Methode). Außer T- oder Ankermethode gibt es noch die L-, O-, I-, Pilz oder Vertikalmethode. Für den Patienten heißt dies immer die Form der übrig bleibenden Narbe. Bei manchen Techniken wird auch eine Fettabsaugung der Brust mit einbezogen.

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Die Milchdrüsen mit ihren in der Brustwarze ausmündenden Milchgängen bleiben bei der reinen Straffung praktisch unversehrt. Der Drüsenkörper wird vorsichtig von der Unterlage, der Muskelgleitschicht abgelöst und höher nach oben verlagert. In ihrer Größe verschieden stark entwickelte Brüste werden durch Entfernung im unteren Teil der Drüse auf gleiche Größe gebracht. Die zu reichlich vorhandene Haut wird nur im unteren Bereich der Brust verringert und neu der Brustform angepasst. Da die Brustdrüse und die Milchgänge nicht verletzt werden, d.h., die Einheit von Brustdrüse und Brustwarze erhalten wird, bleibt die Stillfähigkeit erhalten. Die Wundränder werden mit versenkten Nähten entsprechend moderner Nahttechnik zusammengefügt. Stichkanäle können deshalb nicht entstehen. Eine Reihe von Frauen mit schlaffem und scheinbar zu kleinem Busen wünscht sich oft eine größere Brust. Erstaunt und hocherfreut stellen sie nach der Operation fest, wie groß die gestraffte Brust durch die Anhebung des eigenen vorhandenen Drüsengewebes aussieht. Sollte dennoch der Wunsch nach einer Vergrößerung mit einem Implantat bestehen, kann eine Augmentationsmammaplastik (Vergrößerungsoperation) zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden.

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Bei großen Brüsten ist die Operationstechnik derjenigen bei normal großen Brüsten sehr ähnlich, nur dass dabei im unteren Brustdrüsenbereich, je nach Größe der Brust, mehr oder weniger große Teile vom Drüsen- und Fettgewebe entfernt werden müssen. Bei jeder Art von Brustoperation, sei es nun eine Verkleinerung oder nur eine Hebung, gleiten alle Teile des Brustdrüsengewebes durch die feinfühligen Finger des Operateurs und er kann das Gewebe direkt abtasten. Dabei können Knoten, Verdickungen, Stränge oder sonstige Veränderungen aufgespürt werden und mit Einwilligung der Patientin entfernt und histologisch untersucht werden. Die Befürchtung, dass durch diese teilweise Entfernung von Milchdrüsengewebe das Risiko der Entwicklung von Krebs zunimmt oder gefördert wird, ist unbegründet. Gewisse Verhärtungen sind durch Narbenbildung bedingt und vorübergehender Natur.


Regelmäßigen Kontrollen zur Krebsvorsorge sollte sich aber dennoch jede Patientin unabhängig davon unterziehen.

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Umfang und Dauer der Korrektur


Der Umfang der Operation ist bedingt durch die Genauigkeit und Sorgfalt, die angewandt werden müssen, um beide Brüste gleich zu gestalten und keine Asymmetrien entstehen zu lassen. Entsprechend lange Operationszeiten müssen deshalb anberaumt werden. Je nach Größe der Brüste sind ca. drei bis vier Stunden erforderlich.

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Nachoperative Schmerzen


Die Schmerzen nach dem Eingriff sind gering. Am ersten Tag werden sie als leichtes Brennen empfunden. Danach ist die Brust hauptsächlich bei Bewegungen empfindlich. Daher reichen einfache Schmerztabletten, soweit überhaupt erforderlich, aus.


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Nähte und Fädenziehen


Die Nahttechnik strebt zarte, möglichst unauffällige Narben an. Da die Wundränder durch versenkt fortlaufende Nähte, nicht mehr wie früher mit Einzelnähten verschlossen werden, resultieren im Regelfall nur sehr schmale Narben. Sie verlaufen in Form eines umgekehrten T von der Brustwarze aus senkrecht nach unten in die untere Brustfalte seitlich auslaufend. Da ganz überwiegend mit Nähmaterial genäht wird, welches der Körper allmählich auflöst, müssen, sofern überhaupt, allenfalls einige wenige Fäden gezogen werden.

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Die Länge der Narbe in der unteren Brustumschlagfalte hängt von der ursprünglichen Größe und Form der Brust ab. Je kleiner die Hängebrust, desto kürzer fällt die Narbe aus. Bei sehr großen Brüsten mit seitlichen Fett- und Hautwülsten erstrecken sich die Narben seitlich entsprechend weiter.


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Klinikaufenthalt


1-2 Tage bei Straffung sonst länger. Die menschliche Natur braucht zur Heilung der Wunden und zur Bildung haltbarer Narben eine gewisse Zeit. Man sollte nicht nur an die äußerlich sichtbaren Hautwunden denken, sondern auch daran, dass die Brustdrüsenkörper vorsichtig von der Unterlage abgehoben und auf dem großen Brustmuskel weiter nach oben verlagert, also gehoben wurden, wo sie an der Muskelverschiebeschicht mit Bindegewebe anwachsen müssen.


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Nachbehandlung und Verband


Ruhigstellung der neugeformten Brust durch einen sterilen Verband /Sport-BH, später durch einen gutsitzenden BH.Zu frühe, unkontrollierte oder stärkere Körperbewegungen und Erschütterungen verhindern dieses Anwachsen der hochgehobenen Brustdrüse. Sie sackt vorzeitig nach unten und belastet und dehnt die äußerlich sichtbare horizontale Narbe, die dadurch breiter und unschöner werden kann.


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Mögliche Komplikationen


Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen
breite Narbe
Thrombosen und Embolien
Bluterguss (Hämatom)
Nachblutung (sehr selten)
Wundheilungsstörungen bei sehr dünner Haut unterhalb der Brustwarzen
Durchblutungsstörungen der Brustwarzen Wundinfektionen, die zu Eiterungen und zu Gewebeverlust führen können (sehr selten)
Talgzysten an der Brustwarze
Hochstand der Brustwarzen
wuchernde Narbenbildung
Sensibilitätsstörung der Brustwarze
Verhaltensempfehlungen für die nachoperative Zeit
Spazieren gehen ist erlaubt

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Mit sportlichen Aktivitäten sollten die Patientinnen je nach Sportart erst nach einiger Zeit beginnen (nach 3 Monaten). Insbesondere Tennis, Reiten, Kegeln, Rudern, Ballspiele, Krafttraining, Aerobic u.a. Sportarten, mit denen starke Erschütterungen des Körpers einhergehen, sollten in der ersten Zeit nicht betrieben werden. In der ersten Zeit sollte jedoch vermieden werden, dass es zu stärkerem Zug an den frischen Narben kommt.

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Erst nach ca. 8 Wochen Benutzung des Solariums und der Sauna Massagen mit einer Spezialcreme fördern das Geschmeidig- und Weichwerden der Narben (mit einem gewissen Druck mehrere Monate lang bis zum Unauffälligwerden der Narben).


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Effekt


Bei Patientinnen mit elastischer, junger Haut, bei denen die nicht mehr als 500 g / Seite entnommen wurde, wird das Endergebnis nach einigen Wochen erreicht. Die Brüste sinken auf eine schöne Stellung ab und eine zarte Narbe bleibt zurück. Bei älteren Patientinnen mit sehr schweren Brüsten können bis zu 6 Monate vergehen bis ein gutes Ergebnis eintritt.

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Die Patienten sind zufrieden mit ihrer guten Figur und gewinnen mit dem Wegfall auch der psychischen Belastungen wieder mehr Selbstvertrauen, Sicherheit und Lebensfreude. Die lebensbejahende Umstellung des ganzen Menschen bleibt nicht aus und es ist geradezu erstaunlich festzustellen, wie rasch und sicher der psychische mit dem kosmetischen Erfolg einer ästhetisch-plastischen Operation einhergeht.

 

Rosenparkklinik GmbH, Heidelberger Landstraße 18/20, 64297 Darmstadt