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Allgemeines Lexikon einiger Begriffe aus dem Bereich der Schönheit

Hinweis:

In diesem Schönheitslexikon finden Sie auch Informationen, die über das Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik hinaus gehen wie beispielsweise Texte zu zahn- oder augenmedizinischen Begriffen. Informationen zum Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik finden Sie hier.

Sie sollten diese Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Acrylate (Artecoll®)

Allgemeines


Artecoll (unter der Leitung von Prof. Dr. G. Lemperle) ist seit 1990 ein injizierbares Implantat, mit dem Gesichtsfalten und andere Gewebedefekte dauerhaft behandelt werden können!


Das Material wird nicht abgebaut. Artecoll besteht aus kleinen Kunststoffkügelchen, die in ein Gel aus niedrig konzentriertem Kollagen eingelagert sind. Jeder Ampulle Artecoll ist ein Lokalanästhetikum beigefügt. Das Kollagengel wird mit zunehmender Zeit durch den körpereigenen Stoffwechsel abgebaut, die Kunststoffkügelchen werden von körpereigenem Gewebe umschlossen. Das Ergebnis ist bleibend.


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Anwendungsgebiet


Stirnfalten,
Falten um den Mund,
Nasenlippenfalten (von der Nase zum Mund),
horizontale Kinnfalten,
Halsfalten.
Es ermöglicht Aufbau von als zu schmal empfundenen Lippen.


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Nicht geeignet


bei dünner altersgeschwächter Haut, Krähenfüße, tiefe, spitze Aknenarben und Allergie Injektionstechnik: Mit einer dünnen Fertigspritze wird das Produkt in die Lederhaut platziert; bei zu oberflächlicher Injektion kommt es zur permanenten Überkorrektur, lividen Verfärbung und Knötchenbildung. Bei zu tiefer Injektion von zu großen Mengen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.


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Optimal


Mikro-Droplet-Technik, kleinsten Mengen werden in den unteren Anteil der Lederhaut im Abstand von 1-2 mm unter die Falte injiziert. Andere Autoren schlagen eine Tunnelförmige-Technik (beim Herausziehen der Nadel wird das Material implantiert) unter der Lederhaut vor. Korrekturen sollten erst nach 8 Wochen durchgeführt werden. Da die mimische Muskulatur sehr rasch wieder eine Knoten- und Würstchenbildung des Implantates verursacht, ist eine möglichst strikte Ruhigstellung mit einem durchsichtigen Pflaster empfehlenswert.
Der Kunststoff Polydimethylmetacrylat (PMMA), aus dem die Kügelchen bestehen, wird in der Medizin seit langem für die verschiedensten Implantate verwendet und hat sich als sehr gut gewebeverträglich erwiesen. Das im Gel enthaltene Kollagen ist von hoher Reinheit. Da Artecoll Kollagen enthält, muss, wie bei allen anderen Materialien aus Rind- Kollagen ein Hautest mindestens 4 Wochen vor der Behandlung durchgeführt werden. Testregion ist die Unterarminnenseite. Sollte nach der ersten Behandlung eine weitere Unterspritzung erwünscht werden, kann diese nach dem Abschluss der Gewebeneubildung (nach etwa 2 -6 Monaten) durchgeführt werden.

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Nebenwirkungen


weiße Hautzeichnung über der Implantationsstelle
länger anhaltende Schwellung
möglicherweise lebenslange gummiartige Stränge unter den Falten zu tasten
tastbare Unebenheiten bei Patienten mit starker Mimik
allergische Reaktionen (welche nur behoben werden können, wenn das ganze Material wieder herausgeschnitten wird)


Der bleibende Effekt durch permanente Gewebevermehrung wird von einigen Autoren als Vorteil angesehen; sehr viele Behandler stehen den Dauerimplantaten in Form von Acryl-Perlen jedoch ablehnend gegenüber.

 

Rosenparkklinik GmbH, Heidelberger Landstraße 18/20, 64297 Darmstadt