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Allgemeines Lexikon einiger Begriffe aus dem Bereich der Schönheit

Hinweis:

In diesem Schönheitslexikon finden Sie auch Informationen, die über das Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik hinaus gehen wie beispielsweise Texte zu zahn- oder augenmedizinischen Begriffen. Informationen zum Leistungsspektrum der Rosenpark Klinik finden Sie hier.

Sie sollten diese Informationen niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Laser-Skin-Resurfacing

Wie andere Mittel zum tiefen Resurfacing (Hautverjüngung) ist auch das Laser-Resurfacing bei solchen Patienten angezeigt, bei denen Probleme in der Lederhaut lokalisiert sind. Wir haben Laser primär zur Behandlung von Gesichtsfalten und zur Verbesserung des Aussehens von Aknenarben eingesetzt. Der Laser ist auch eine wirksame Methode, schwere Gesichtspigmentverschiebungen zu behandeln. Sowohl grobe als auch feine Gesichtsfalten sind verbesserungsfähig.

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Nicht nur die Oberflächenstruktur wird verbessert, sondern das Gesicht an sich erscheint nach der Regeneration von Kollagen und elastischen Fasern straffer. Patienten sehen verjüngt aus, weil ihre Gesichtshaut auch die histologischen Eigenschaften einer jungen Haut besitzt. Entzündlich bedingte Dunkel-Färbung der Haut ist bei allen Patienten möglich, die sich einer tiefen Hautverjüngung unterziehen, obwohl Patienten mit einem dunklen Teint ein größeres Risiko darstellen. Vor- und Nachbehandlungsprogramme für die Hautpflege, welche die Melaninproduktion hemmen, sind wesentlich, um eine Heilung mit gleichmäßiger Pigmentierung zu sichern. Meidung von Sonne, Benutzung von Sun-Blockern und abdeckenden Kosmetika sind auch während der Genesungszeit entscheidend.

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Die Genesungsperiode nach Laser-Resurfacing des ganzen Gesichtes ist von ähnlicher Dauer wie nach Chemical-Peeling. Dies bedeutet sieben bis zehn Tage für die Hornschichtwiederherstellung offener Wunden und acht bis zwölf Wochen für die postoperative Rötung, was die Verwendung von abdeckenden Kosmetika zur Tarnung verlangt. Wie bei anderen Verfahren zum tiefen Skin-Resurfacing kann eine Herpes Infektion nach Laser-Resurfacing bei Patienten mit diesem Virus auftreten. Aus diesem Grunde behandeln wir alle unsere Patienten, die einem Laser-Resurfacing unterzogen werden, mit prophylaktischem Aciclovir (400 mg 3 x täglich über 7 Tage), beginnend 24 Stunden vor der Operation. Obgleich bakterielle Infektionen nach dem Resurfacing an einer Teilschicht der Haut ungewöhnlich sind, bleibt die Möglichkeit für eine Beeinträchtigung durch eine postoperative Infektion als Folge einer gewollten Verletzung der Haut. Um diesen potentiellen Problemen vorzubeugen, verordnen wir in der Regel eine siebentägige Behandlung mit einem Antibiotikum.


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Laserbehandlung


Die Anzahl der Anwendungen über die Gesichtshaut ist der Schlüssel zur Erlangung gleichmäßiger Ergebnisse. Dünne Haut verträgt nicht so viele Anwendungen, wie dicke, fettige Haut. Patienten mit Aknenarben brauchen oft mehr Laseranwendungen als ältere Patienten mit dünner, trockener Haut. Entsprechend braucht man weniger Anwendungen beim Resurfacing des unteren Augenlides als beim Resurfacing von dicker Stirnhaut mit tiefen Falten.

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Laser-Resurfacing ist eine visuelle Kunst. Es ist wichtig, die Eindringtiefe bei jeder Anwendung zu prüfen, um den Endpunkt des Resurfacing erkennen zu können. Der offensichtlich optische Endpunkt ist die Beseitigung von Gesichtsfalten und die Herstellung von glatt strukturierter Haut. Die Hautfarbe ist der entscheidende Orientierungspunkt bei der Beurteilung der Eindringtiefe.


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Der Eingriff


Die erste Anwendung entfernt die Oberhaut und dringt bis zur oberen Lederhaut ein: Die Haut erscheint rosa. Der nächste Laserstrahl dringt in den oberen unteren Anteil der Lederhaut ein: Die Haut nimmt eine weißlich-braune Farbe an. Der dritte Laserstrahl dringt tiefer in die tiefe Lederhaut ein: Die Haut nimmt eine gelblich-braune Farbe an. Dies stellt den absoluten Endpunkt des sicheren Resurfacing dar. Auch wenn Restfalten bleiben, sollte kein weiteres Resurfacing durchgeführt werden, wenn diese bräunliche Farbe einmal beobachtet wird. Es ist weit sicherer, den Patienten eines zweiten Verfahrens zu unterziehen, als das Risiko der überschießenden Vernarbung einzugehen.

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Ob nach der Operation Verbände oder Salben angewandt werden, ist eine Frage der individuellen Vorliebe und hat bei guter Überwachung des Patienten keinen Einfluss auf das Ergebnis. Gegenwärtig ziehen wir geschlossene Wundverbände vor. Die Oberhautregenerierung tritt normalerweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Behandlung ein; danach können weniger fettige Salben eingesetzt werden. Da die Talgdrüsen über drei bis fünf Wochen nicht richtig arbeiten, wird gewöhnlich ein Feuchtigkeitsspender erforderlich. Mit der zunehmenden Normalisierung der Fettausscheidung kann die Notwendigkeit der Mittel entsprechend überprüft werden. Abdeckendes Make-up dient zwei Zwecken: Es ermöglicht dem Patienten eine Rückkehr zu den täglichen Aktivitäten und es bietet Schutz vor der Sonne. Deckende Kosmetika können schon zwischen zehn Tagen und zwei Wochen nach der Behandlung verwendet werden. Die Anwendung von Sonnenschutzmitteln zum Blocken von UVA-Sonnenlicht ist zur Vorbeugung von postoperativen Hyperpigmentierungen wichtig. Lichtschutz wird notwendig und das Tragen von Hüten und Sonnenbrillen empfohlen. Bei noch vorhandener Rötung sind Aktivitäten, wie Golf, Tennis, Schwimmen und Joggen am Tage einzuschränken.


Die üblichen Laser für diesen Eingriff sind der CO² -Laser und der Erbium-Laser.

 

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