IPL Intensed Pulsed Light

Mit Licht gegen Irritationen und Alterserscheinungen

Im Unterschied zur Lasertechnik, die mit einem einzelnen, gebündelten Lichtstrahl auf einer bestimmten Wellenlänge arbeitet, wird bei einer IPL-Blitzlampe ein ganzes Lichtspektrum angewendet. Durch den Einsatz von Filtern wird es auf den Wellenbereich eingeschränkt, der für die jeweilige Behandlung benötigt wird.

Wie funktioniert es?

IPL leitet über ein Handstück, das auf die Haut aufgesetzt wird, kurze und starke Lichtimpulse über die Farbpigmente in die Haut. Dadurch werden die Pigmente absorbiert und verblassen. Das umliegende Gewebe dabei weder erhitzt noch verbrannt.

Was kann damit behandelt werden?

Pigmentverschiebungen, wie Altersflecken, rote Äderchen, Couperose, Rosazea, hellere Behaarung, bei denen der Epilationslaser nicht greift.

 

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Dr. Birgit Buxmeyer exklusiv im Gespräch

Sie sind Fachärztin für Dermatologie und haben für sich als Schwerpunkt ästhetische Medizin gewählt? Spielt die klasssiche Dermatologie auch heute noch eine Rolle in Ihrem beruflichen Alltag?

Dr. Birgit Buxmeyer: „Dermatologische Probleme sind bei mir genauso willkommen wie ästhetische Eingriffe. Dazu gehören zum Beispiel Narbenbehandlungen oder Indikationen wie Akne. Auch Check-ups zum Thema Hautkrebsvorsorge kommen vor. Für die Versorgung von einem Melanom würde ich die Patienten dann allerdings an spezialisierte Kollegen weiterleiten.“

In dem Bereich Ästhetik spielt neben dem Thema Liposuktion und Faltenbehandlungen auch das Problem Hauterneuerung in Ihrer Arbeit eine große Rolle? Was kann man sich darunter vorstellen?

Dr. Buxmeyer: „Das ist in der Tat ein großes Gebiet und betrifft eigentlich jeden. Für mich fängt das mit der richtigen, typgerechten Hautpflege an. Darüber hinaus bin ich ein großer Fan von Fruchtsäure und chemischen Peelings. Mit zunehmendem Alter wird die Regenerationsfähigkeit der Haut langsamer, bereits abgestorbene Hautzellen bleiben länger auf der Hautoberfläche liegen, der Teint wirkt dadurch fahl und weniger frisch. Nach einem Peeling, wie wir es hier in der Rosenpark Klinik durchführen, kommt dann wieder schöne, junge Haut zum Vorschein.“

Sind diese Peelings für jeden Hauttyp geeignet?

Dr. Buxmeyer: „Im Prinzip ja. Viele Menschen denken, dass die Haut durch Peelings dünner und empfindlicher wird. Dabei ist das Gegenteil der Fall, sie wird stabiler und dicker. Neue Studien legen sogar nahe, dass die Haut langfristig besser vor Hautkrebs geschützt ist. Um den jeweiligen Hauttypen gerecht zu werden, wird eine individuelle Dosis und Zubereitung verwendet. Für eher trockene Haut gibt es beispielsweise Peelings in Cremeform. Tolle Ergebnisse erziele ich auch bei Akne, die Behandlung ist also nicht nur gegen Falten geeignet.“

Was sind die Kontraindikationen und worauf sollte man achten?

Dr. Buxmeyer: „Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis würde ich sicher kein Peeling empfehlen. Behandlungen mit Fruchtsäure sind außerdem bestens für die Wintermonate geeignet, denn die Haut muss danach vier Wochen vor der Sonne geschützt werden.“

Welche Treatments eignen sich noch beim Thema Hauterneuerung?

Dr. Buxmeyer: „Die Steigerung zur Fruchtsäure ist der sogenannte Fraxel-Laser. Hier wird die Haut gezielt fraktioniert, dass heißt, es entstehen winzig kleine Verletzungen in tieferen Hautschichten. Diesen Lasertyp gibt es in verschiedenen Abstufungen. Mit dem Refine wird nur ganz sanft die Oberfläche behandelt, der Restore schießt sozusagen kleine Kanäle in die Haut, ohne sie an der Oberfläche zu verletzen und schließlich wird mit dem Repair auch die Hautoberfläche abgetragen und man muss mit Ausfallzeiten von bis zu drei Wochen rechnen. Insgesamt macht man sich mit dieser Lasertechnologie das Thema Wundheilung zu nutze. Die Haut regeneriert, kleine Falten und Unebenheiten verschwinden.“

Für wen ist welche Behandlung geeignet?

Dr. Buxmeyer: „Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich erarbeite die Strategie gemeinsam mit den Patienten. Manchmal reicht zum Beispiel eine IPL-Blitzlampe, um Couperose und Pigmentstörungen zu  mindern und den Teint dadurch strahlen zu lassen. Bei Behandlungen mit Fillern und Botox lautet die Devise hier in der Rosenpark Klinik: Weniger ist mehr. Das Ergebnis sollte immer natürlich aussehen. In einigen Fällen habe ich statt einem ästhetischen Treatment auch schon mal eine Make-up oder Frisurempfehlung gegeben. Das macht manchmal mehr Sinn, als für viel Geld Falten zu unterspritzen.“


EpiLaser und IPL Artikel in der FitforFun

Der Lichtstrahl des Epilationslasers besitzt eine auf die Haarfollikel abgestimmte Wellenlänge. Er zerstört die Haarfollikel an der Wurzel - und schont dadurch die Haut. Das langgepulste Laserlicht entfernt das Problem an der Wurzel.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Haare an den Unter- oder Oberschenkeln, im Bikinibereich, in den Achselhöhlen, auf Brust, Rücken, Händen, Armen oder um störenden Haarwuchs im Gesicht handelt. Für eine langfristige Wirkung sollte die Behandlung je nach Region im Abstand von etwa 4 in ca. 6 – 8 Sitzungen wiederholt werden. Die Harre befinden sich nämlich in verschiedenen Wachstumsphasen und können deshalb nicht alle auf einmal durch das Laserlicht erreicht werden. 

Da sich der Laser auf das dunkle Melanin richtet funktioniert das Verfahren leider nicht bei hellen Haaren oder bei dunklen Hauttypen. Hier kann es zu Verbrennungen der Haut kommen.

Die IPL-Haarentfernung funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip, wie die Laser-Methode, denn auch hier entsteht Wärmeenergie in dem Licht umgewandelt wird. Bei der IPL-Haarentfernung wird die Blitzlampe genutzt, die für die nötige Hitze sorgt, um die Haarwurzeln zu veröden. Nach ca. drei bis maximal zwanzig Tagen fallen die behandelnden Haare aus.

Wichtig: IPL ist nur dann wirksam, während das Haar sich in der Wachstumsphase befindet. Da auf die gesamte Körperbehaarung gesehen maximal ein Drittel zeitgleich in dieser Phase ist, müssen auch hier mehrere Behandlungen (6-8 Behandlungen) im Abstand von jeweils vier Wochen durchgeführt werden.

Bei der IPL-Haarentfernung kommt es zu ähnlichen Problemen wie beim Epilationslaser. Die Behandlung von Menschen mit dunkler Haut oder hellen Haaren wird auch mit IPL eher problematisch.  Zur Verödung der Haarwurzel kommt es bei dieser Technik in dem das Melanin erhitzt wird. Da aber in grauen, roten, weißen und extrem blonden Haaren nur minimal bis überhaupt kein Melanin enthalten ist, ist die Behandlung meist ohne den gewünschten Effekt.

Um das Ergebnis zu halten empfiehlt es sich die Behandlung einmal im Jahr mit ca. zwei Behandlungen im Abstand von 4 Wochen zu wiederholen.

Vereinbaren Sie noch heute Ihren unverbindlichen Beratungstermin in der Rosenpark Klinik für Ihre IPL Behandlung.