Moderne Verfahren der operativen Krampfaderbehandlung

Krampfadern zeichnen sich mitunter knotig unter der Haut ab. Unbehandelt können sie Stauungen, Thrombosen, Venenentzündungen und Geschwüre begünstigen.
Wenn sich das Blut derart in Krampfadern staut, können Entzündungen, Thrombosen und Geschwüre entstehen.

Krampfadern sind

  • oberflächliche oder
  • tiefer liegende große Venen

deren Funktion gestört ist. Ihre Klappen arbeiten nicht mehr oder schließen nicht mehr richtig und können den Rücktransport des Blutes nicht mehr gewährleisten. Das Blut staut sich im Bein.

Krampfadern entstehen durch

  • Schwangerschaft
  • angeborene Bindegewebsschwäche
  • Bewegungsmangel
  • weibliche Geschlechtshormone, die das Bindegewebe frühzeitig ermüden lassen 
  • Alter

Unbehandelte Krampfadern können Stauungen, Thrombosen, Venenentzündungen und Geschwüre begünstigen.

Unsere Venen-Experten wenden modernste, innovative Verfahren der Krampfaderbehandlung an – damit Ihre Beschwerden verschwinden oder nicht erst entstehen.

Was wird gemacht?

In der Rosenpark Klinik kommen vor allem folgende Methoden der Krampfaderbehandlung zum Einsatz:

  • Endoluminale Stammvenenbehandlung: Die Vene wird ultraschallkontrolliert von innen mit Laserlicht oder Radiofrequenz erwärmt und verschließt sich.
  • Schaumverödung: Über einen Katheter wird das aufgeschäumte Medikament Polidocanol, ebenfalls ultraschallkontrolliert, in die erkrankte Vene eingebracht. Es bewirkt eine kaum spürbare Entzündung der Gefäßwand. Die Vene verklebt und verschließt sich.
  • Chiva-Methode: Sie beruht auf der Beobachtung, dass Krampfadern sich bei Entlastung zurückbilden können. Hierbei werden Unterbindungen gesetzt, die den Blutstrom normalisieren.
  • Klassische Krampfader-Operation: das Ziehen oder Stripping, ist in manchen Fällen auch heute noch notwendig.
  • Häkchen-Methode (Miniphlebektomie): Durch winzige Einstiche werden mit einem speziellen Häkchen die deutlich sichtbaren, gewundenen Seitenäste des Venenstammes vorsichtig entfernt, ohne dass Narben zurückbleiben. Meist in Kombination mit der Stammvenenbehandlung.

Ist eine Betäubung notwendig?

Die Schaumverödung erfolgt ohne Betäubung.

Die endoluminale Stammvenenverödung, Chiva-Methode, Miniphlebektomie und die klassische Krampfader-Operation werden unter Tumeszenz-Lokalanästhesie durchgeführt.

Ergänzende Möglichkeiten für Ihre angenehme, schmerzfreie Behandlung und  weitere Informationen finden Sie unter Anästhesie.

Wann bin ich wieder einsatzfähig?

Der Eingriff erfolgt ambulant. Alltagsaktivitäten können für gewöhnlich am Tag nach der Operation wieder aufgenommen werden.

Unsere Experten für Venenbehandlung

Dr. Christian Stanger
Dr. Gerhard Sattler
Dr. Sonja Sattler
Dr. Cecilia Duma
Dr. Negin Pakravesh
 
 
 

Weitere Informationen finden Sie in unseren Infoblättern „Venenbehandlung", die Sie gerne bei uns kostenfrei anfordern können.

Sie interessieren sich für eine unverbindliche, persönliche Beratung zur Venenbehandlung in der Rosenpark Klinik? Sehr gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin.

Experten-Tipp

Dr. Sonja Sattler: „Ausreichend Bewegung ist für den Erfolg der Behandlung besonders wichtig. Längeres Stehen oder Sitzen sollten Sie vermeiden und eher liegen oder laufen.“