Hyperhidrose – Zwei Methoden gegen übermäßiges Schwitzen

Hyperhidrose bedeutet eine enorme psychische Belastung: mehrfach am Tag duschen und die Kleidung wechseln und die permanente Befürchtung ungenehmer Gerüche. Die Experten der Rosenpark Klinik bieten zwei Lösungswege an.

Die Schweißdrüsen arbeiten und arbeiten – ganz gleich, ob der Körper Kühlung braucht oder nicht. Ein bis zwei Prozent der Bevölkerung Deutschlands leiden unter übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Für sie bedeutet das mehrfach am Tag duschen und die Kleidung wechseln – und die enorme psychische Belastung, die mit der dauerhaften Sorge um unangenehme Gerüche einhergeht.

In der Rosenpark Klinik gehen wir zwei Wege, wie Ihre Schweißproduktion in den Achselhöhlen und an Händen und Füßen auf ein normales Maß reduziert werden kann.

Bei Hyperhidrose werden in der Rosenpark Klinik übermäßig arbeitende Schweißdrüsen an den Füßen gezielt durch Botox® blockiert.
Die übermäßige Funktion der Schweißdrüsen an Fußsohlen . . .
In der Rosenpark Klinik werden übermäßig aktive Schweißdrüsen an den Händen mit Botox® stillgelegt.
. . . und Handflächen kann Botox® gezielt blockieren.
Unkontrolliert arbeitende Schweißzellen in den Achselhöhlen werden in der Rosenpark Klinik mit Botox® blockiert oder mit Laserlipolyse und Saugkürettage dauerhaft entfernt.
In den Achselhöhlen können die Drüsen auch entfernt werden.

Welche Methoden gibt es?

Bei der Behandlung mit Botox® wird das Medikament Botulinum Typ A gezielt und dosiert dorthin gespritzt, wo die übermäßig arbeitenden Schweißdrüsen sitzen. Das verhindert die Übertragung von Nervensignalen – die Schweißdrüsen bekommen schlichtweg keinen „Arbeitsauftrag“ mehr. Diese Behandlung sollte nach einem halben Jahr wiederholt werden, da dann erfahrungsgemäß der Körper das Medikament abgebaut hat.

Bei der Saugkürettage in Kombination mit Laserlipolyse werden die Schweißdrüsen im Achselbereich abgetragen. Bei etwa 80 Prozent der Patienten reduziert das dauerhaft das Schwitzen. Diese Methode entfernt die Schweißdrüsen für immer, kann aber bei weiterem Bedarf wiederholt werden.

Ist eine Betäubung notwendig?

Für die Botox®-Therapie in den Achseln ist im Grunde keine Betäubung notwendig. Ängstliche oder aufgeregte Patienten können wir aber mit einer betäubenden Creme vorbereiten. Die Behandlung von Händen und Füßen erfolgt im Dämmerschlaf.

Die Saugkürettage in Kombination mit der Laserlipolyse erfolgt in Tumeszenz-Lokalanästhesie.

Ergänzende Möglichkeiten für Ihre angenehme, schmerzfreie Behandlung und  weitere Informationen finden Sie unter Anästhesie.

Wann bin ich wieder einsatzfähig?

Die Botox®-Therapie bedeutet keinerlei Einschränkungen für Sie.

Nach dem operativen Eingriff können Sie bereits am nächsten Tag mit dem Verband wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen. Stärkere körperliche Belastungen und Sport sollten Sie in der ersten Woche vermeiden.

Weitere Informationen bieten Ihnen unsere Infoblätter „Dermatologie“, die Sie gerne bei uns kostenfrei anfordern können.

Sie interessieren sich für eine unverbindliche, persönliche Beratung zur Hyperhidrosebehandlung in der Rosenpark Klinik? Sehr gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin.

Unsere Experten für Dermatologie

Dr. Gerhard Sattler
Dr. Sonja Sattler
Dr. Birgit Buxmeyer
Dr. Cecilia Duma
Dr. med. Negin Pakravesh
Dr. Christian Stanger
Dr. Oliver Weirich
 

Experten-Tipp

Dr. Christian Stange: „Entscheiden Sie sich für eine Hyperhidrose-Therapie – und Sie schenken sich selbst neue Lebensqualität.“